Im Rhythmus von Garten, Feld & Wald

Vieles, was wir im Familiengut benötigen, erzeugen, ernten oder gewinnen wir selbst – im Garten, auf unseren Feldern, im Wald und mit unserem eigenen Wasserkraftwerk. Genau das steht bei uns im Vordergrund, ob im Hotel, am Bauernhof oder in der eigenen Landwirtschaft.
Vieles aus eigener Hand
Wir setzen auf vieles aus eigener Hand: Produkte aus Garten und Feld, Strom aus unserem Wasserkraftwerk und Holz aus dem Burgstaller Wald Und das aus gutem Grund, denn: Die Natur ist einfach unsagbar wertvoll. Wir verdanken ihr so viel und deshalb möchten wir das, was wir schätzen, auch in jeder Hinsicht schützen. Wir versuchen in diesem Sinne alles, was wir selbst erzeugen können, auch wirklich selbst zu erzeugen. Damit begeben wir uns in den Kreislauf der Natur, leben in ihrem Rhythmus. Und dieser Rhythmus – der des Wachsens, Gedeihens, Aufblühens und Vergehens – ist der natürliche Weg der Dinge.
Gutes aus der Natur: heimisch, frisch, selbstgeerntet
Viele Zutaten für unsere Gutsküche stammen direkt aus unserem eigenen Garten und von unseren Feldern. Zentral ist dabei etwa der kulinarische Genuss, denn viele der guten Zutaten für unsere kreative Gutsküche kommen direkt aus eigenem Garten und Feld. Frisches Obst, knackiges Gemüse, süße Beeren und Kartoffeln werden von uns angebaut, gepflegt und frisch geerntet. Wir setzen die Saat mit eigenen Händen, schauen unseren Setzlingen beim Wachsen zu und ernten die Früchte dieser Arbeit auch eigenhändig. Was abends in der Gutsküche für Genuss am Gaumen sorgt, können unsere Gäste am Morgen noch selbst in unserem Gutsgarten bestaunen. Und alles, was nicht aus eigenem Anbau stammt, kommt von ausgewählten Betrieben aus Kärnten und dem Alpe-Adria-Raum: „Für besten Geschmack und ein gutes Gewissen!“
Energie aus Wasser & Wald
Auch Strom erzeugen wir im Familiengut selbst: in unserem eigenen Wasserkraftwerk. Unser 4-Sterne-Hotel in Döbriach erzeugt fast 100 Prozent seines Strombedarfs im eigenen Wasserkraftwerk, sodass wir hier auf keine externe Energiequelle angewiesen sind und nur so viel erzeugen, wie wir auch wirklich verbrauchen. Pro Stunde sind das etwa 50 kW. Ist unser Bedarf doch mal geringer, dann liefern wir in der Region. Zudem verdankt sich die wohlige Wärme im Gut der Heizung mit Holz aus großteils eigenem Bestand. Dafür verwenden wir zum Beispiel Totholz, das bei der Pflege unseres Burgstaller Waldes anfällt.
Baum-Vielfalt im Burgstaller Wald
Unser Burgstaller-Wald wird jährlich mit ca. 1.000 bis manchmal 2.000 Bäumen aufgeforstet. In den vergangenen Jahrzehnten waren das mehr als 40.000 Bäume. Das ist Energie, die nachwächst. Was uns hier besonders wichtig ist, ist die Aufforstung mit unterschiedlichen Baumarten in unserem Wald und auf der Alm. Durch die Aufforstung mit unterschiedlichen Baumarten ist in den vergangenen Jahren aus einer vorwiegend von Nadelhölzern geprägten Fläche zunehmend Mischwald entstanden. Wir pflanzen eine gute Zusammenstellung an verschiedenen Bäumen: Eichen, Eschen, reduziert Fichten, Föhren, Bergulmen, Kastanien, Nuss, Bergahorn und zusätzlich Lärchen, Tannen und vieles mehr. Ein Mischwald stärkt den Artenreichtum der hier lebenden Tiere und Pflanzen, außerdem ist er ein gutes Rezept gegen Borkenkäfer und beweist mehr Widerstandskraft gegen das Wetter. Ebenso achten wir sorgfältig darauf, dass es genügend Freiraum und keine zu enge Bepflanzung gibt. Das schafft eine bessere Durchleuchtung des Bodens und zusätzliche Freiflächen für den Wildbestand.
Auch in Zukunft möchten wir unsere Land- und Forstwirtschaft weiterentwickeln und neue Ideen umsetzen.
Bis bald am Familiengut.
Ihre Gastgeber Adi, Barbara & Sigun Burgstaller











